Septemberreise Tag 13: Übers Meer zurück

Am frühen Abend geht’s wieder zum Hafen. Noch ein schnelles Bier vor dem Check-In, dann durch die üblichen Kontrollen und auf den Dampfer. Noch ein zweites Bier und ein paar Spaghetti an Bord, dann ein paar Stunden Schlaf. In aller Frühe wird vehement gegen die Kabinentür geklopft, obwohl sich der Dampfer immer noch auf hoher See befindet, mindestens eine Stunde vom Ufer entfernt.
Wenn wir dann endlich an Land sind, brennt die Sonne schon heiß auf die Mauern der großen Hafenstadt. Es bleibt noch Zeit um über weite Boulevards und durch enge Altstadtgassen zu schlendern und die Festung und die Kathedrale zu besuchen.

Septemberreise Tag 12: Die Burg in den Bergen

Der Weg führt zunächst durch die staubige Küstenebene und dann durch duftende Pinienwälder in Serpentinen steil bergauf. Touristenbusse quälen sich durch die Gässchen des Ortes zum Parkplatz. Auf dem Weg zur Burg reiht sich ein Söüvenirstand an den Anderen. Man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man fotografieren will.
Am Burgtor verkauft ein älterer Herr Bücher über die Geschichte des Ortes – die hat er selbst geschrieben und natürlich gibt er auch gerne eine persönliche Widmung.
Auf dem Gelände der Burg steht ein modernes Museum, welches dem Nationalhelden gewidmet ist. Von einer Terrasse hat man einen weiten Blick über die Küstenebene bis zum Meer.
Oberhalb des Museums ist ein alter Turm, daneben ein lauschiges Restaurant. Geheimnisvoll ist der unterste Teil des ummauerten Areals, hier sind enge Gässchen – die zugehörigen Gebäude längst verfallen, und im hintersten Winkel ist ein winziges Gärtchen, mit einem uralten Olivenbaum darin und einem versteckten Heiligtum darin.

Septemberreise Tag 12: Erkunden und Entdecken im Fremden Land

Natürlich gibt es in diesem fremden, fremden Land eine Menge zu sehen und zu erleben.
Die große Stadt ist weder schwermütig grau noch hinterwäldlerisch zurückgeblieben, es ist eine quicklebendige, bunte Großstadt, die alles hat, was eine Großstadt so braucht: Cafés, Geschichte, Kultur und das ist noch lange nicht alles… es gibt noch viel mehr zu entdecken, und heute geht es in die Berge.

Septemberreise Tag 11: Die große Stadt im Fremden Land

Wie funktioniert das Reisen in diesem Land?
Gibt es so etwas wie Busse? Wo fahren die hin, wie oft und wie langsam? Gibt es überhaupt lohnenswerte Ziele in diesem Land, die zu besuchen sich lohnen würde?
Am Rande der Innenstadt, kurz vor dem Hafen finden wir den Busbahnhof und dort einen abfahrbereiten Reisebus. Auf den Seiten steht noch der Name eines deutschen Reiseunternehmers und vorn, wo normalerweise das Fahrtziel angeschlagen ist auf deutsch das Wort „Einsatzwagen“. In der Windschutzscheibe vor dem Lenkrad dann noch ein kleines Pappschild, darauf der Name der Großen Stadt. Ein junger Mann knöpft uns ein paar lappige Geldscheine ab, und dann geht es los… über eine gut ausgebaute vierspurige Straße durch unspektakuläre Landschaft.
Am Rande der Großen Stadt ist Endstation. Autos, Busse und Lastwagen hupen sich rund um einen Kreisverkehr. Ein Stadtbus – drinnen noch der Linienplan einer französischen Provinzstadt – bringt uns ins Zentrum.

Septemberreise Tag 10: im fremden, fremden Land

Der Dampfer legt an.
Zwischen Bussen und LKW’s aus der Ladeluke an Land krabbeln mit Koffer im Schlepptau. Kontrolle hier, Kontrolle dort, Espresso im Stehen und Taxi in die Stadt.
Aus dem Autofenster Blick auf Inschriften in einer unbekannten Sprache. Menschen sitzen in Cafés, machen sich auf den Weg zur Arbeit, flanieren und kaufen ein.
Immer noch kein fremdes Geld in der Tasche. Der Automat an der Bank spuckt unhandlich große Scheine aus, die kleinzukriegen gar nicht so einfach ist und peinliche Situationen mit sich bringt.
Der Espresso ist so gut wie auf der anderen Seite des Meeres, die Sonne strahlt, die Stadt ist wuselig und Manches ist hier anders…