Rezension: „Auf Schritt und Tritt“ von Marc Pain

Ein sympathisch verschusselter, von ständigen Schaffenskrisen geplagter Schriftsteller findet eines Morgens einen geheimnisvollen Zettel neben seiner Kaffeemaschine. Ein Fremder ist unbemerkt ins Haus eingedrungen und weiß genau über sein Opfer Bescheid. Es folgen weitere Nachrichten und schließlich handfeste Drohungen.
Wer steckt dahinter? Die Ex-Frau des Protagonisten, eine Stalkerin oder doch nur die Putzfrau?
Das Szenario beginnt fast wie ein Horrorfilm, aber die Geschichte braucht eine Weile, bis sie Fahrt aufnimmt, der Anfang ist ein wenig zäh und auch zwischendurch sind hin und wieder Längen und auch Stellen, an denen der Plot nicht ganz glaubwürdig wirkt, aber insgesamt ist es ein spannender und vor allem sehr düsterer Thriller mit Film-Noir-Mäßigen Elementen, die überzeugend rüberkommen. Das Ende ist überraschend – aber logisch nachvollziehbar und gibt der ganzen Geschichte eine völlig neue Wendung.

Marc Pain: „Auf Schritt und Tritt“,
Kindle Edition, Ebook oder Taschenbuch
ISBN: 9781520153872
Als Print 383 Seiten, 12,50 €

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